Buchdruckmuseum in Hannover bewahrt das handwerklich-kulturelle Erbe der Aufklärung und macht es der Öffentlichkeit zugänglich.
Buchdruckmuseum in Hannover Traditionshandwerk braucht Unterstützung
Hannover.- Gelernte Setzer, Drucker und Buchbinder betreiben in einem Hinterhaus in der Limmerstraße in Hannover seit über 20 Jahren ein kleines Buchdruckmuseum.
Zahlreiche Setzkästen mit unterschiedlichen Lettern, Handdruckmaschinen, wie der Boston Tiegel, aber auch Klassiker wie die über 80 Jahre alte Linotype werden hier liebevoll gepflegt.
In einem „Museum ohne rote Kordel“ können Besuchergruppen das Gutenbergsche Erbe kennenlernen, selbst Hand anlegen und mit einem eigenen Druckerzeugnis nach Hause gehen. Auch Schulklassen nehmen dieses Angebot ein traditionsreiches Handwerk ganz praktisch auszuprobieren wahr.
„Nur leider nimmt die Zahl derjenigen, die das handwerkliche Wissen und Tun vermitteln können, ab. Das Museum steht also konzeptionell und personell vor einem Generationswandel, den wir eingeleitet haben“, erläutert Wolfgang Krüger vom Verein für Schwarze Kunst, der das Museum trägt.
Um das Museum in seiner Existenz zu erhalten und das handwerklich-kulturelle Erbe der Aufklärung und Zeugnis des medialen Wandels zu bewahren und weiterzuentwickeln, sucht das Buchdruckmuseum nun Sponsoren und Unterstützer. (11.06.2026)
Kontakt:
Wolfgang Krüger,
Buchdruckmuseum Hannover,
Limmerstraße 43,
30451 Hannover
E-Mail: buchdruck.museum@htp-tel.de