Planung verbessert: Hans-Ulrich Hauke (l.) und Heiko Weiglein an ihrer Übersichtstafel.
Seeger
Planung verbessert: Hans-Ulrich Hauke (l.) und Heiko Weiglein an ihrer Übersichtstafel.

Viele Themen vorangebracht

Die Elektro- Hauke GmbH hat mit Hilfe der Zukunftswerkstatt interne Strukturen im Betrieb verbessert. Der nächste Durchgang startet am 16. Mai. Schnell noch anmelden. Es sind noch wenige Plätze frei.

Hannover.- (see) „Das Wichtigste in einem Unternehmen sind funktionierende Strukturen, die die Organisation und Arbeitsplanung für alle sichtbar und verständlich machen“, ist Hans-Ulrich Hauke überzeugt. Um die bereits vorhandenen Impulse und Ideen zu verstetigen, hat der Unternehmer zusammen mit seiner Frau und seinem Co-Geschäftsführer 2015 in der Zukunftswerkstatt der Handwerkskammer Hannover daran gearbeitet Veränderungsprozesse konstruktiv weiter zu entwickeln.

„Wir hatten viele Themen auf der Agenda“, lacht Hauke. Ein neues Planungstool sollte im Betrieb so handhabbar gemacht werden, dass es nachhaltig Wirkung entfalten kann. Der Umzug in neue Räumlichkeiten und die Nachfolgeregelung sollten kommunikativ begleitet werden. 

„In der Zukunftswerkstatt legen wir großen Wert darauf, den Betrieben nichts überzustülpen. Wir nehmen vielmehr deren Ideen und Voraussetzungen auf und geben den Unternehmen mitsamt ihren Mitarbeitern durch Workshops und Seminare Instrumente und Methoden an die Hand, die sie ohne großen Aufwand umsetzen können“, erläutert Benita von Steinaecker, die die Zukunftswerkstatt in der Handwerkskammer durchführt.

„Für alle Themen war es uns besonders wichtig, unsere Mitarbeiter ins Boot zu holen und den Informationsfluss bei all den Veränderungen zu verbessern“, erläutert Heiko Weiglein, der zurzeit noch Mit-Geschäftsführer ist, den 18-Mann-Betrieb bei Nienburg aber in diesem oder nächstem Jahr übernehmen soll. Was sich zunächst vielleicht banal anhöre, habe sich aber bereits sehr positiv bemerkbar gemacht: „Wir machen jetzt regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen und Jahreseinzelgespräche, wir haben mehr Verantwortung abgegeben und konnten unsere Mitarbeiter dadurch nachhaltig motivieren. Das kommt sogar beim Kunden an“, freut sich Weiglein. Mit dem Umzug in ein neues, großes Gebäude  haben die beiden Geschäftsführer außerdem ein einheitliches Lagersystem eingeführt, das mittlerweile zu 95 Prozent funktioniert. Dass die Umstellung so gut geklappt habe, schreibt Weiglein auch der Zukunftswerkstatt zugute. Das morgendliche Chaos sei jedenfalls beseitigt.

„Das große Geheimnis bei allen Veränderungsprozessen ist, dass man konsequent `dranbleibt´“, betont von Steinaecker. „In der speziellen Nachfolgesituation bei Hauke konnte sich Heiko Weiglein  zusätzlich durch das gemeinsame Arbeiten in der Zukunftswerkstatt als zukünftiger Chef weiter etablieren und sich das Vertrauen und den Respekt seiner Mitarbeiter sichern. Das hat positiv gewirkt.“

Der nächste Durchgang Zukunftswerkstatt:
16. Mai 2017 bis 30. Juni 2018.

Information und Anmeldung:

Benita von Steinaecker
Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)

Tel. (0 51 31) 70 07 - 7 98
Fax (0 51 31) 70 07 - 2 80
b.vonsteinaecker--at--fbz-garbsen.de