Fender

Berufsorientierung für Flüchtlinge - BOF

Mit der "Berufsorientierung für Flüchtlinge – BOF" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten junge Flüchtlinge vertiefte Einblicke in Ausbildungsberufe des Handwerks. Während der gesamten Maßnahme werden sie fachsprachlich qualifiziert und von einem Projektbegleiter individuell unterstützt. BOF gliedert sich in Werkstatttage, welche in Lehrwerkstätten in geschütztem Raum stattfinden, und eine anschließende Betriebsphase.

BOF ist Teil der gemeinsamen Qualifizierungsinitiative „Wege in Ausbildung für Flüchtlinge“ des BMBF, der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Bis zu 10.000 junge Flüchtlinge sollen eine Chance auf eine Ausbildung im Handwerk erhalten.

Maßnahmerahmen

  • Ort: Campus Handwerk, Seeweg 4, 30827 Garbsen
  • Termin: Herbst 2017 (13 Wochen) in Vollzeit (40 Stunden/Woche)
  • Arbeitszeit: Montag, Dienstag, Donnerstag 7.30 – 16.30 Uhr / Mittwoch 7.30 – 19.00 Uhr / Freitag 7.30 – 13.00 Uhr / inkl. Pausen

Maßnahmeinhalte

  • Qualifizierung in mehreren Bausteinen in u.a. den Gewerken Glas, Holz, Metall, Sanitär-Heizung-Klima, Maler-Lackierer
  • Inkl. begleitendem Deutschunterricht (bis zu 90 Stunden), Zusammen 9 Wochen
  • Anschließende Betriebsphase über 4 Wochen
  • Gesamte Maßnahmedauer 13 Wochen

Maßnahmeziel

  • Ausbildungsvorbereitende Qualifizierung und Integration der Teilnehmenden in Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung im Sommer/Herbst 2017

Maßnahmeumsetzung

Die Teilnehmenden werden, anknüpfend an die im Rahmen von Perjuf-H erworbenen Kompetenzen, in vier Gewerken ausbildungsvorbereitend qualifiziert. Die zu vermittelnden Kompetenzen orientieren sich dabei an den Ausbildungsinhalten des 1. Ausbildungsjahres und haben einen starken Produktbezug. Alle Teilnehmenden erhalten deshalb nach Abschluss des jeweiligen Qualifizierungsbausteins das eigenhändig gefertigte gewerkspezifische Produkt ihrer Arbeit.

Ergänzend hierzu werden den Teilnehmenden Kenntnisse in den Bereichen Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagement vermittelt. An jeweils drei Tagen pro Woche erhalten die Teilnehmenden unterstützenden Deutschunterricht, der vor allem der Erweiterung der berufsbezogenen Sprachkenntnisse dient.

Alle Teilnehmenden bekommen Unterstützung bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche und eine Begleitung in der Betriebsphase.

Die Maßnahme- und Teilnehmendenbetreuung erfolgt in den Werkstätten durch Ausbilder mit min. einem Meisterbrief und das durch PerjuF-H und andere Maßnahmen bekannte und bewährte IHAFA-Team.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Erfolgreich absolvierte PerjuF-H-Maßnahme oder vergleichbare Maßnahmen
  • Starkes Interesse an einer Ausbildung im Handwerk
  • Ausreichende Deutschkenntnisse (in der Regel vergleichbar Niveau B1)

Infos und Kontakt:

Fred Luszick
Referent der Geschäftsbereichsleitung des Förderungs- und Bildungszentrums

Tel. (0 51 31) 70 07 - 7 71
Fax (0 51 31) 70 07 - 7 50
f.luszick--at--fbz-garbsen.de

Hans-Cord Völxen
Berater für Integrationsprozesse im Projekt "Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA)"

Tel. 05131 7007 772
Fax 05131 7007 280
c.voelxen--at--fbz-garbsen.de

 

logo bibb