Digitalisierungswerkstatt, Tischler, Hegewald, Holzdesign
Lietzau
Von der Zielsetzung zum Maßnahmenplan: Stephan Heim von der Hegewald Holzdesign GmbH stellt die Ergebnisse der Digitalisierungswerkstatt Holz vor.

Digitalisierung im Handwerk

Ein zukunftsweisendes Format erregt Aufmerksamkeit. Es ist noch ein Platz für ein weiteres Betriebsteam frei.

Hannover.- (see) Zwei Handwerksbranchen konnten bereits profitieren. Nach einem Durchgang mit  Feinwerkmechanikerbetrieben und einem Durchgang mit Tischlereien könne jetzt Betriebe aus dem Bau- und Ausbauhandwerk die Chance nutzen, sich in den nächsten zwölf Monaten intensiv damit zu beschäftigen, wie sie Informations- und Kommunikationstechnik noch effektiver in ihrem Unternehmen einsetzen können.

„Ich hatte davon gehört, dass die Handwerkskammer Hannover speziell für Handwerksbetriebe Unterstützung bei der Digitalisierung anbietet. Da wir uns diesem Thema widmen wollen, habe ich mich an die Handwerkskammer gewandt“, erzählt Markus Koegel  von der Germerott Innenausbau GmbH. „Das Angebot der Digitalisierungswerkstatt fand ich deswegen besonders spannend, weil wir hier nicht nur unabhängige Beratung und externen Sachverstand bekommen, sondern uns auch mit anderen Betrieben unseres Gewerks austauschen können.“  Ziel sei es zu analysieren, wie der Betrieb in Sachen Digitalisierung aufgestellt sei und welche Verbesserungsmöglichkeiten es noch gebe.

Betriebe bearbeiten individuelle digitale Themen

„Das Besondere an der Digitalisierungswerkstatt ist, dass sich jeder teilnehmende Betrieb ganz individuell auf die digitale Transformation vorbereiten kann. Jedes Betriebsteam bringt seine Themen, seine Interessen und seine Ziele ein, für die dann die passenden Experten gefunden und Weiterbildungsprogramme zusammengestellt werden“, erläutert Benita von Steinaecker, die als Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT) die Digitalisierungswerkstatt leitet. Für die Digitalisierungswerkstatt 2019 kann externes Knowhow aus dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, aus zwei Kompetenzzentren Mittelstand 4.0 (Hannover und Magdeburg)und dem Institut für Baumanagement und Digitales Bauen (ICoM) in Hannover genutzt werden.

„Ein Thema ist für uns gesetzt. Wir wollen die digitale Anbindung unserer Kunden und Mitarbeiter optimieren“, erläutert Koegel. Darüber hinaus können die digitale Verbesserung der Geschäftsprozesse, digitale Geschäftsmodelle,        Wissensmanagement sowie Bewerber-Marketing und Mitarbeiterbindung auf der Agenda der mitmachenden Betriebe stehen.

Es ist noch ein Platz frei

„Die nächste Runde mit den Bau- und Ausbaubetrieben wird im April 2019 starten, und die gute Nachricht ist: es ist noch ein Platz frei. Gesucht wird also ein mittelständischer Betrieb aus dem Bau- oder Ausbauhandwerk, der sich für Digitalisierungsthemen interessiert und gemeinsam mit Führungsebene und einem Team von Mitarbeitenden die eigenen Veränderungsthemen umsetzen will“, sagt von Steinaecker. (27.02.2019)

Ansprechpartnerin:

Benita von Steinaecker
Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)

Tel. (0 51 31) 70 07 - 7 98
Fax (0 51 31) 70 07 - 2 80
b.vonsteinaecker--at--fbz-garbsen.de