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FRANZ FENDER

Höhere Ausbildungsprämie für Betriebe

Bundesregierung vergrößert Schutzschirm für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe.

Hannover.- (see) Mit einem erweiterten Schutzschirm für Auszubildende, der Ausbildungsprämie plus, will die Bundesregierung Unternehmen unterstützen, damit sie auch in der Pandemie-Krise weiter ausbilden können.

Die Ausbildungsprämien für Ausbildungsplätze ab Sommer 2021 wurden von 2.000 auf 4.000 Euro verdoppelt, sofern das Ausbildungsniveau im Betrieb stabil bleibt. Wenn das Ausbildungsniveau erhöht wird, steigt die Prämie von 3.000 auf 6.000 Euro.

„Das ist ein wichtiges und gutes Signal der Politik an unsere Ausbildungsbetriebe, die trotz der Corona-Krise ihre Ausbildungsleistung halten oder sogar erhöhen“, erläutert Carl-Michael Vogt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover. „Wichtig zu beachten ist dabei, dass die neue Förderung für alle Lehrverträge gilt, die ab dem 1. Juni 2021 beginnen. Selbstverständlich können die Betriebe die Verträge aber jetzt schon abschließen, und sollten das auch, um sich die Bewerberinnen und Bewerber für das kommende Ausbildungsjahr zu sichern. Außerdem bitten wir die Betriebe noch um etwas Geduld bei der Antragstellung. Wir informieren sie, sobald es losgeht und Detailfragen zur Antragstellung geklärt sind.“



Aktuelle Förderprogramme für Betriebe die von Corona betroffen sind oder betroffen waren oder in Kurzarbeit sind oder waren:

Zuschuss zur Verhinderung von Kurzarbeit

Verbessert wird auch der Anreiz Auszubildende und ihre Ausbilderinnen und Ausbilder trotz Kurzarbeit im Betrieb zu halten. Zukünftig wird es nicht nur einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütungen geben, sondern auch zur Vergütung der Ausbilder, die für die Lehrlinge trotz angeordneter Kurzarbeit vor Ort im Betrieb bleiben.

Lockdown-II-Prämie für Kleinstbetriebe

Dieser Zuschuss in Höhe von einmalig 1.000 Euro pro Auszubildenden richtet sich an Kleinstunternehmen mit bis zu vier Beschäftigten. Voraussetzung ist, dass der Ausbildungsbetrieb im aktuellen Lockdown seine Geschäftstätigkeit nicht oder nur in geringem Umfang weiterführen konnte, während gleichzeitig die Ausbildung an mindestens 30 Tagen fortgesetzt wurde.

Übernahmeprämie bei Insolvenz

Auch die Prämie für die Übernahme eines Auszubildenden aus einem Insolvenzunternehmen wird auf 6.000 Euro verdoppelt. Sie soll darüber hinaus auch dann ausgezahlt werden, wenn der Ausbildungsbetrieb dem Azubi gekündigt hat oder sich die Beteiligten einvernehmlich auf einen Auflösungsvertrag geeinigt haben, weil die Fortführung der Ausbildung pandemiebedingt nicht mehr möglich bzw. für den Betrieb nicht mehr zumutbar ist.

Ausbildungsprämie und  Ausbildungsprämie plus

Die Ausbildungsprämien für Ausbildungsplätze ab Sommer 2021 wurden von 2.000 auf 4.000 Euro verdoppelt, sofern das Ausbildungsniveau im Betrieb stabil bleibt. Wenn das Ausbildungsniveau erhöht wird, steigt die Prämie von 3.000 auf 6.000 Euro.

 

Beratungen zu den o. g. Förderprogrammen gibt es beim Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit unter Tel. 0800 4 5555 20

 Weitere Informationen sowie die Förderanträge erhalten Sie hier.



Diese beiden Förderprogramme sollen ab April 2021 in Kraft treten:

  • Auftrags- und Verbundausbildung
  • Zuschuss zu Prüfungsvorbereitungskursen

Beratungen zu den o. g. Förderprogrammen gibt es beim Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit unter Tel. 0800 7245 895

 Weitere Informationen sowie die Förderanträge erhalten Sie hier

Ansprechpartner:

Peter Schaal
Bereichsleiter Lernortentwicklung und Ausbildungsberater

Tel. (05 11) 3 48 59 - 87
Fax (05 11) 3 48 59 - 32
schaal--at--hwk-hannover.de